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Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten von San Francisco:

Verkehrsmittel: die Brücke ist nicht nur per Auto, sondern auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad passierbar. Ziehen Sie sich jedoch warm an - auf der Brücke weht ein strammer Wind. Autofahrer, die von Norden kommen, zahlen eine Maut bzw. Bridge Toll von 5 $. Busse 28, 29, 76. Der Golden Gate Transit Bus überquert die Brücke nach Marin.




ALAMO SQUARE
Als der irischstämmige Grundstücksentwickler und Spekulant Matthew Kavenaugh um 1890 sechs Häuser an der Ostseite des Platzes errichten ließ, hätte er sich sicher nicht träumen lassen, dass diese einmal zu den meistfotografierten Ansichten von San Francisco zählen würden. Von der Hayes Street aus in östlicher Richtung eröffnet sich dem Betrachter ein Panaroma, in dem sich die "postcard row" der sechs viktorianischen Häuser scharf gegen die Wolkenkratzer des Financial District im Hintergrund abhebt.

Ungefähr 14.000 dieser in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichteten viktorianischen Häuser überlebten das Erdbeben von 1906 und prägen bis heute das Stadtbild San Franciscos. Die unter Denkmalschutz stehenden und zum Teil liebevoll restaurierten "Victorians" werden wegen ihrer spitzen Giebel und reichen Verzierungen auch "Painted Ladies" genannt. Die schönsten Häuser befinden sich am Lafayette Square, California Street, Liberty Strett, zwischen Franklin Street und dem Presidio, in Pacific Heights, der Haight-Ashbury, im Mission District und in Russian Hill.

Übrigens: Nicht alle der "Victorians" dienten als Domizil der wohlhabenden Bürgerschicht. Bei einigen Häusern sollten spezielle Aussägungen in der Balustrade oder im Dachgiebel die Pik-As-Form andeuten und dem Passanten einen dezenten Hinweis auf die im Hause stattfindenden Glücksspiele geben. Bordelle und Spelunken waren teilweise an ornamentalen Flaschen und Herzen im Giebelschmuck zu erkennen.



CABLE CARS
Laut Anekdote sah der Ingenieur und Kabelbauer Andrew Hallidie 1869, wie einige Pferde an einem steilen Hügel unter ihrer Zuglast zusammenbrachen und verendeten. Vier Jahre später, 1873, lenkte er selbst die erste Cable Car-Fahrt durch die Clay Street und präsentierte einer zunächst noch misstrauischen Öffentlichkeit sein neues Verkehrmittel, das auch ohne Tierquälerei die steilen Hügel erklimmen konnte. Die Technik, über laufende Zugseile Wägen fortzubewegen, wurde bereits in den Goldminen eingesetzt - Hallidie kam als erster auf den Gedanken, nun auch Personen auf diese Art zu befördern.

Der Wagenlenker oder "Gripman" bedient dabei einen Hebel, der über einen Greifer den Wagen in ein unterirdisch laufendes, zentral angetriebenes Kabel einklinkt. Das Cable Car wird dann mit einer konstanten Geschwindigkeit von ca. 15 km/h gezogen, bis der Fahrer den Greifer ausklinkt und die Bremsen betätigt. Die Tätigkeit des "Gripman" erfordert einige Kraft und Geschicklichkeit (Kurven!), nur ca. ein Drittel der Anwärter besteht die Prüfung.

Neben dem Nutzen als öffentliches Verkehrsmittel konnten mit Hilfe der Cable Cars auch hochgelegene Stadtviertel wie Nob Hill erschlossen werden. Bis zum großen Erdbeben von 1906 war das Streckennetz auf 180 km angewachsen, und über 600 Cable Cars waren unterwegs. Nur teilweise wurden danach die beschädigten Wägen und Schienen wieder in Stand gesetzt - im Zuge der Motorisierung veralteten sie als Transportmittel.

Doch als ein Bürgermeister sie 1947 komplett durch Busse ersetzen wollte, führte eine Welle der Empörung dazu, daß einige Strecken erhalten, die Cable Cars schließlich 1964 zum National Monument erklärt, und unter Denkmalschutz gestellt wurden.

Heute sind noch drei Routen in Betrieb, die überwiegend von Touristen genutzt werden: die Powell-Hyde, die Powell-Mason und die California-Linie. Am beliebtesten ist erstere, die von Market Street über Nob Hill und Russian Hill bis zur Beach Street entlang fährt und einen wunderbaren Blick auf Chinatown und über die Bucht bietet.

Wer San Francisco im Sommer besucht, kann am Union Square dem Cable-Car-Glockenläutwettbewerb zuhören.

TIPP: An den Start- bzw. Endstationen der Cable Cars stehen vor allem im Sommer lange Schlangen von Wartenden. Häufig dauert es dann mehr als eine Stunde, bis Sie endlich an der Reihe sind. Steigen Sie deshalb einfach an der ersten oder zweiten Station zu, denn es bleiben fast immer noch Plätze im Wagen oder auf den Trittbrettern frei.

Fahrzeiten: die Cable Cars fahren im Viertelstundentakt von 6 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts; Preise: pro Fahrt 2 $. Tickets gibt es beim direkt beim Schaffner, an Ticketautomaten oder bei Verkaufsstellen an den Endstationen.




Blick vom Wasser auf San Francisco


Blick von der Golden Gate Bridge













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